Sinnvolle Toleranzen und die richtigen Werkstoffe sorgen für Wirtschaftlichkeit, beste Qualität und optimale Eigenschaften.
Wie bei anderen Fertigungsverfahren besteht auch bei Feinguss ein enger Zusammenhang zwischen Wirtschaftlichkeit und Toleranzen. Toleranzen sollten deshalb auch bei Feinguss nie enger gewählt werden, als es erforderlich ist. Mit Feinguss nicht zu erreichende, engere Toleranzen müssen nachgearbeitet werden.
Die erzielbaren Genauigkeiten sind durch die Art der Modell- und Formherstellung bedingt. Sie sind außerdem abhängig von der Form und Größe des Gussstückes und von der durch die Gestaltung des Teiles gegebenen freien oder gehemmten Schwindung.
Diese verfahrensabhängigen Einflussgrößen sind in der Tabelle Lineare-Toleranzen in diesem Menü berücksichtigt, genauere Hinweise können dem VDG-Merkblatt P 690 entnommen werden, das wir Ihnen gerne zur Verfügung stellen.
Maßgebend für die Toleranz-Angaben sind die jeweiligen Bezugsebenen (DIN 406). |